Das (Wasser-) Rad neu erfunden
Als die Unternehmerin Cynthia Koenig aus New York erfuhr, dass 1/6 der Weltbevölkerung keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser haben, faßte sie den Plan, diesem Mißstand entgegen zu treten.
Ihre Lösung war eine 25-Gallonen-Trommel, ein 95 Liter Faß, das geschoben oder gezogen werden kann. Somit entfällt die Last des Transportes auf dem Kopf, der traditionellen Methode, mit der Frauen in vielen Teilen der Welt Lasten transportieren.
Cynthia Koenig sagt von sich, dass sie ein Social Entrepreneur sei, eine neue Art von Unternehmerin, die innovative Lösungen für die drängendsten sozialen Probleme der Gesellschaft findet und dabei wirtschaftliche Gesichtspunkte im Auge behält.Getestet wurde das Wello Wasserrad im vergangenen Sommer in Rajasthan, Indien. 75 Prozent der indischen Haushalte haben kein fließend Wasser. Somit ist der Bedarf an täglich herbeizuschaffendem Wasser sehr groß.
Die Mission von Wello ist es, einer durstigen Welt sauberes Wasser zu liefern. Zunächst, so Koenig, ist Wello dabei, mit dem Wasserrad auf den Markt zu gehen und in den kommenden Monaten und Jahren werden dazu weitere innovative Produkte bereit gestellt werden, wie z. B. zur Filtration des Wassers.
Die langfristige Vision für Wello ist, dass Familien darin unterstützt werden, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.
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